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Steuern und Abgaben

Steuern auf Casino- und Wettgewinne in Österreich

Gewinne aus konzessioniertem Glücksspiel sind für Privatpersonen in Österreich grundsätzlich steuerfrei, Lotteriegewinne gelten laut WKO nicht als Einkünfte. Die Grenzen: Zinsen und Dividenden daraus sind steuerpflichtig, gewerbliches Spielen ist ausgenommen, und zu Gewinnen bei Anbietern ohne Konzession wie 22BET schweigt das BMF. Für Wetten, an denen du von Österreich aus teilnimmst, sieht das Gebührengesetz 5 % Wettgebühr vom Einsatz vor.

Stand: 21. September 2026So prüfen wir

Konzessioniertes Glücksspiel, privat
grundsätzlich steuerfrei
Zinsen und Dividenden aus dem Gewinn
25 % KESt und 27,5 %
Gewinne bei Offshore-Anbietern
keine Aussage des BMF
Wettgebühr seit 1. April 2025
5 % vom Einsatz
Inhalt · 9 Abschnitte

Die kurze Antwort: steuerfrei, aber mit Grenzen

Was belegt ist und was nicht

Gewinne aus konzessioniertem Glücksspiel sind für Privatpersonen in Österreich grundsätzlich steuerfrei. Lotteriegewinne und Gewinne aus Preisausschreiben unterliegen laut WKO (Stand 01.02.2026) nicht der Einkommensteuer, weil solche Gewinne nicht als Einkünfte gelten. Für Gewinne bei nicht konzessionierten Offshore-Anbietern regelt keine Quelle des BMF die steuerliche Behandlung ausdrücklich: nicht veröffentlicht. Bei Sportwetten sieht das Gebührengesetz unabhängig davon eine Wettgebühr von 5 % vom Einsatz vor. Dieser Text ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Verbindliche Auskunft geben das Finanzamt Österreich und eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater.

Die gängige Antwort im Netz lautet schlicht „Gewinne sind in Österreich steuerfrei“. Für einen Lottogewinn bei den Österreichischen Lotterien stimmt das im Grundsatz. Für einen Gewinn bei einem Anbieter ohne Konzession in Österreich gibt es dafür keine Behördenaussage, und genau diesen Unterschied lassen die meisten Ratgeber weg.

Drei Fragen, mit denen du deinen Fall einordnest

  1. Wer hat das Spiel angeboten?Ein Anbieter mit Konzession nach dem Glücksspielgesetz, online also win2day, oder ein Anbieter ohne. Nur für den ersten Fall gibt es eine veröffentlichte Aussage zur Steuerfreiheit. Für den zweiten Fall, zu dem 22BET gehört, gibt es keine.
  2. Spielst du als Privatperson?Die Steuerfreiheit gilt laut win2day für Privatpersonen, bei Sportwetten ausdrücklich nur, solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Eine Schwelle, ab der Spielen gewerblich wird, nennen die Quellen nicht.
  3. Geht es um den Gewinn oder um das, was er abwirft?Der Gewinn selbst ist das eine. Legst du ihn an, sind die Erträge steuerpflichtig: 25 % KESt auf Zinsen, 27,5 % auf Dividenden.
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Warum Spielgewinne für Private nicht der Einkommensteuer unterliegen

Hinter der Steuerfreiheit steht der Begriff der Einkünfte. Die Einkommensteuer erfasst Einkünfte, und Lotteriegewinne sowie Gewinne aus Preisausschreiben gelten laut WKO nicht als solche. Eine Betragsgrenze nennt die zitierte Aussage der WKO nicht.

Konkreter wird die Österreichische Lotterien GmbH, die mit win2day das einzige konzessionierte Online-Angebot im Land betreibt. Auf dem Service-Blog von win2day heißt es, Gewinne aus konzessioniertem Glücksspiel seien für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei, genannt werden Lotto, Online-Casino, Poker und Sportwetten auf win2day. Zwei Wörter tragen diesen Satz: konzessioniert und Privatperson. Fällt eines davon weg, deckt die Quelle den Fall nicht mehr ab.

Wo die Steuerfreiheit endet

Wer „Glücksspielgewinne sind immer steuerfrei“ schreibt, lässt vier Grenzen weg: die Erträge aus dem Gewinn, gewerbliches Spielen, Lotterien im Ausland und Anbieter ohne Konzession.

Grenzen der Steuerfreiheit laut WKO, win2day, Österreichischen Lotterien und BMF, geprüft am 18.09.2026. Stand: September 2026.
FallWas giltQuelle
Gewinn aus konzessioniertem Glücksspiel, privatgrundsätzlich steuerfreiwin2day; WKO für Lotteriegewinne
Zinsen aus einem angelegten Gewinnsteuerpflichtig, 25 % KEStÖsterreichische Lotterien
Dividenden aus einem angelegten Gewinnsteuerpflichtig, 27,5 %Österreichische Lotterien
Sportwetten bei gewerblicher TätigkeitSteuerfreiheit nur, solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt; eine Schwelle ist nicht veröffentlichtwin2day
Gewinn bei einer ausländischen LotterieSteuerrecht des SitzstaatsÖsterreichische Lotterien
Gewinn bei einem nicht konzessionierten Online-Anbieterkeine ausdrückliche Regelung: nicht veröffentlichtkeine Quelle des BMF gefunden

Zinsen und Dividenden aus dem Gewinn

Der Gewinn aus konzessioniertem Glücksspiel bleibt steuerfrei, das, was er danach abwirft, nicht. Auf Zinsen aus angelegten Lottogewinnen fallen laut Österreichischen Lotterien 25 % KESt an, auf Dividenden 27,5 %. Rein rechnerisch: Bringt ein angelegter Gewinn 100 € Zinsen, entfallen darauf 25 € KESt. Das Beispiel zeigt den Satz, eine Berechnung deines Falls ist es nicht.

Wenn Spielen gewerblich wird

Bei Sportwetten gilt die Steuerfreiheit laut win2day nur, „solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt“. Wann Wetten oder Spielen gewerblich wird, definieren die Quellen nicht, eine Schwelle nach Betrag, Häufigkeit oder Einsatzhöhe ist nicht veröffentlicht. Wer regelmäßig mit hohen Beträgen spielt, klärt das mit einer Steuerberatung und nicht mit einem Online-Ratgeber.

Nicht verwechseln: Das Strafrecht kennt mit § 168 Abs. 2 StGB einen eigenen Begriff. Erfasst wird nur, wer sich gewerbsmäßig am Glücksspiel beteiligt; eine gewöhnliche Spielerin oder ein gewöhnlicher Spieler bleibt laut BMF straflos. Ob sich „gewerbsmäßig“ im Strafrecht und „gewerbliche Tätigkeit“ im Steuerrecht decken, sagen die Quellen nicht.

Ausländische Lotterien

Für Lotterien mit Sitz im Ausland verweisen die Österreichischen Lotterien auf das Steuerrecht des Sitzstaats. Ob diese Regel auch für ein Online-Casino mit Sitz im Ausland gilt, sagt die Quelle nicht. Wir übertragen den Satz deshalb nicht auf solche Anbieter.

Gewinne bei Anbietern ohne Konzession: keine Aussage des BMF

Hier endet, was sich belegen lässt. Die steuerliche Behandlung von Gewinnen bei nicht konzessionierten Offshore-Anbietern ist in keiner Quelle des BMF ausdrücklich geregelt. Wir haben keine gefunden und schreiben auch keine Vermutung hin. Das betrifft auch 22BET: Die einzige Online-Konzession in Österreich hält die Österreichische Lotterien GmbH mit win2day.

Der rechtliche Rahmen laut BMF

Eine Konzession aus einem anderen EU- oder EWR-Staat berechtigt laut BMF nicht zum Anbieten von Glücksspielen in Österreich. Die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus nennt das BMF „nicht zulässig“, und bei vorenthaltenen Gewinnen seien rechtliche Schritte „kaum möglich oder gar erfolgreich“. Strafbar ist nach § 168 Abs. 2 StGB nur die gewerbsmäßige Beteiligung, gewöhnliche Spielerinnen und Spieler bleiben laut BMF straflos.

Ein Punkt, den kaum eine Seite erwähnt, betrifft die Abgabe. Fehlt eine Berechtigung, schulden nach § 59 Abs. 2 GSpG der Vertragspartner des Spielers, der Veranstalter und der Vermittler die Glücksspielabgabe zur ungeteilten Hand. Die Spielerin oder der Spieler selbst wird in dieser Aufzählung nicht genannt. Eine Aussage zur Einkommensteuer auf den Gewinn ist das ausdrücklich nicht, die Bestimmung regelt nur die Abgabe.

Was sagt 22BET selbst? Laut FAQ erhebt 22BET keine Gebühren und verweist für lokale Steuern auf die Eigenverantwortung der Kundinnen und Kunden. Die Frage landet damit beim Spieler, und für genau diesen Fall gibt es keine Behördenaussage. Bei größeren Gewinnen bei 22BET ist deshalb eine Steuerberatung die richtige Stelle. Wie Auszahlungen dort ablaufen, steht unter Auszahlung bei 22BET: Fristen und Bedingungen, was ein konzessioniertes Angebot sonst unterscheidet, zeigt 22BET und win2day im neutralen Vergleich.

Sportwetten: 5 % Wettgebühr seit 1. April 2025

Bei Sportwetten stellen sich zwei getrennte Fragen: die Gebühr auf den Einsatz und die Steuer auf den Gewinn. Die erste regelt das Gebührengesetz mit einem festen Satz, für die zweite gelten dieselben Grenzen wie oben.

Wettgebühr nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG laut jusline (Stand der Gesetzgebung 18.09.2026) und profil (31.03.2025). Stand: September 2026.
PunktWas giltQuelle
Rechtsgrundlage§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 Gebührengesetzjusline
Satz5 % vom Wetteinsatzjusline
Satz bis 31. März 20252 %profil
Gilt fürim Inland abgeschlossene Wetten; dazu zählt auch eine Wette, an der man vom Inland aus teilnimmtjusline
Bemessungder Einsatz, nicht der Gewinnjusline
Aufkommen für den Staatrund 70 Mio. € pro Jahr, Schätzungprofil

Was § 33 TP 17 GebG regelt

Die Wettgebühr knüpft an den Ort des Abschlusses an. Im Inland abgeschlossen ist eine Wette auch dann, wenn du von Österreich aus teilnimmst. Rechnerisch sind 5 % von 10 € Einsatz 0,50 €, von 50 € Einsatz 2,50 €. Wer die Gebühr schuldet und ob ein Anbieter den Betrag mit dem Einsatz verrechnet, haben wir nicht aus einer Primärquelle geprüft, deshalb steht dazu hier nichts.

Wettgebühr ist keine Gewinnsteuer

Die Gebühr trifft den Einsatz, eine Einkommensteuer auf den Gewinn ist etwas anderes. Gewinne aus Sportwetten auf win2day sind für Private laut win2day grundsätzlich steuerfrei, solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Rechtlich gilt die klassische Sportwette laut BMF nicht als Glücksspiel, weil die Vorhersage eher von der Geschicklichkeit als vom Zufall bestimmt wird. Wer Sportwetten annimmt, braucht eine Bewilligung nach Landesrecht, und der OGH bestätigt, dass landesgesetzlich geregelte Sportwetten nicht unter das Glücksspielgesetz fallen (RS0134744).

Märkte, Wettarten und Limits bei 22BET stehen unter Sportwetten bei 22BET: Märkte, Quoten und Regeln. Für Wettgewinne dort gilt dasselbe wie im Casino: Eine ausdrückliche Aussage des BMF gibt es nicht.

Virtuelle Bewerbe sind ein Sonderfall

Wetten auf virtuelle oder aufgezeichnete Bewerbe, etwa computergenerierte Rennen, sind laut BMF Glücksspiel (VwGH 2009/17/0158). Online zählen solche Wetten zu den elektronischen Lotterien und sind ohne Bundeskonzession unzulässig. Die AGB von 22BET regeln auch virtuelle Sportarten von Golden Race und Global Bet. Für diese Wetten gilt also die Einordnung als Glücksspiel, nicht die der klassischen Sportwette.

Was Anbieter zahlen und warum das nicht deine Steuer ist

Prozentsätze wie 17,5 % oder 45 % betreffen nicht dich, sondern die Anbieter. § 57 GSpG regelt, welche Glücksspielabgabe ein Anbieter vom Einsatz oder von seinen Spieleinnahmen an den Staat zahlt. Mit deiner Einkommensteuer hat das nichts zu tun.

Glücksspielabgaben nach § 57 GSpG laut jusline, Stand der Gesetzgebung 18.09.2026. Stand: September 2026.
AbgabeSatzBemessungsgrundlage
Allgemeine Glücksspielabgabe (§ 57 Abs. 1)17,5 %vom Einsatz
Elektronische Lotterien online, nicht über VLT (§ 57 Abs. 2)45 %der Jahresbruttospieleinnahmen
Glücksspielautomaten und VLT (§ 57 Abs. 3)30 %der um die Umsatzsteuer verminderten Jahresbruttospieleinnahmen

Beim Online-Satz widersprechen sich die Quellen. profil nannte am 31.03.2025 noch 40 % der Jahresbruttoeinnahmen und berichtete, die Koalition plane eine Erhöhung. Der heutige Gesetzestext zeigt 45 %. Ab wann genau die 45 % gelten, ist nicht aus einer Primärquelle bestätigt, wir verwenden den aktuellen Gesetzestext. Laut profil brachte die Glücksspielabgabe 2023 rund 342 Mio. €.

Meldepflicht beim Finanzamt: was dazu bekannt ist

Zur Frage, ob du einen privaten Spielgewinn dem Finanzamt melden musst, haben wir in den Quellen von BMF, WKO, win2day und Lotterien keine Aussage gefunden. Eine Meldepflicht oder eine Betragsgrenze dafür ist nicht veröffentlicht. Ob in deinem Fall etwas anzugeben ist, beantwortet das Finanzamt Österreich oder eine Steuerberatung.

Verifizierung ist keine Steuermeldung

Was oft mit einer Meldepflicht verwechselt wird, ist die Prüfung beim Anbieter. 22BET verlangt Dokumente, sobald deine Transaktionen 2.000 € erreichen oder das Konto unter Verdacht steht. Das ist eine AML/KYC-Pflicht des Anbieters und keine Steuermeldung.

Verifizierung bei 22BET laut AGB (Abschnitte 2, 7.3 und 19) und FAQ, geprüft am 18.09.2026. Stand: September 2026.
AuslöserTransaktionen ab 2.000 € oder Verdacht auf dem Konto
PflichtdokumenteAusweis, Foto oder Screenshot des Zahlungsmittels, Adressnachweis nicht älter als 3 Monate
Mögliche ZusatzdokumenteSelfie mit Ausweis, Finanzierungsnachweis, Vermögensnachweis
Dauerbis zu 72 Stunden ab dem letzten Dokument
Mögliche weitere SchritteVideoanruf, Ergebnis binnen 5 Werktagen; Originale oder beglaubigte Kopien per Einschreiben
Auszahlungenkönnen bis zum Abschluss der Prüfung ausgesetzt werden

Weil 22BET einen Finanzierungs- oder Vermögensnachweis verlangen kann, lohnt es sich, Kontoauszüge zu Ein- und Auszahlungen aufzuheben. Den Ablauf Schritt für Schritt zeigt Verifizierung: ab wann Dokumente verlangt werden.

Was sich mit der Glücksspielreform ändern könnte

Die Regierungsvorlage 594 d.B. liegt dem Parlament vor, im Begutachtungsverfahren gingen 109 Stellungnahmen ein. Am 18.09.2026 war die Novelle nicht in Kraft. Alles in der folgenden Liste gilt laut Regierungsvorlage und ist noch nicht beschlossen.

  • ein Konzessionssystem für Online-Glücksspiel mit mehreren Anbietern
  • ein zentrales Sperrregister, geplant ab 1. Jänner 2027, und verpflichtende anbieterübergreifende Einzahlungslimits
  • Netzsperren und Payment-Blocking, ebenfalls geplant ab 1. Jänner 2027
  • Anbieter ohne Konzession in Österreich sollen ihr Angebot bis spätestens 31. Dezember 2026 einstellen, um für eine neue Konzession infrage zu kommen
  • neue Online-Konzessionen sollen frühestens ab 1. Oktober 2027 gelten

Beschließen kann der Nationalrat erst nach dem Ende der EU-Stillhaltefrist, die Anfang November 2026 ausläuft. Eine Änderung bei der Steuer auf Spielgewinne nennt die Zusammenfassung der Vorlage durch das Parlament nicht. Ob sich an der steuerlichen Einordnung etwas ändert, wenn weitere Anbieter eine Konzession bekommen, lässt sich heute nicht sagen. Wie die Rechtslage heute aussieht, beantwortet Ist Online-Casino in Österreich legal? im Detail.

Wo du verbindliche Auskunft bekommst

Für deinen Einzelfall sind das Finanzamt Österreich und eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater zuständig. Beim Finanzamt Österreich, Dienststelle für Sonderzuständigkeiten, liegt seit 1.1.2021 auch die Aufsicht über das konzessionierte Glücksspiel, nicht mehr beim BMF. Warum dieser Ratgeber keine Beratung ersetzt, steht unter Warum wir keine Steuerberatung geben.

Quellen zu dieser Seite

Hilfe, wenn Spielen zum Problem wird

Hilfsangebote laut BMF-Verzeichnis und wien.gv.at, geprüft am 18.09.2026
Glücksspielsucht-Hotline0800 20 52 42, MedUni Wien, österreichweit
Spielsuchthilfe WienTel. 01/544 13 57, Beratung und Behandlung, auch für Angehörige
BMF-Stabsstelle für SpielerschutzSelbsttest „Bin ich gefährdet?“ und Link zur staatlich anerkannten Schuldnerberatung

Limits, Sperren und weitere Beratungsstellen stehen gesammelt unter Verantwortungsvoll spielen. Die übrigen Ratgeber zu Recht, Lizenz und Praxis findest du unter Alle Ratgeber zu Glücksspiel in Österreich.

Bevor du bei 22BET einzahlst

Lizenzlage, Auszahlungsregeln, Verifizierung und Bonusbedingungen stehen gesammelt im Test von 22BET für Casino und Sport. Die Steuerfrage klärst du mit einer Steuerberatung.

Häufige Fragen

Muss ich Casino-Gewinne in Österreich versteuern?
Für Privatpersonen sind Gewinne aus konzessioniertem Glücksspiel grundsätzlich steuerfrei; Lotteriegewinne gelten laut WKO nicht als Einkünfte und unterliegen deshalb nicht der Einkommensteuer. Zinsen und Dividenden aus einem angelegten Gewinn sind steuerpflichtig. Für Gewinne bei nicht konzessionierten Anbietern, zu denen 22BET zählt, gibt es keine ausdrückliche Aussage des BMF. „Immer steuerfrei“ lässt sich deshalb nicht belegen.
Sind Sportwetten-Gewinne in Österreich steuerfrei?
Laut win2day sind Gewinne aus Sportwetten auf win2day für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei, solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Für Wettgewinne bei Offshore-Anbietern wie 22BET gibt es keine ausdrückliche Aussage des BMF. Unabhängig davon sieht das Gebührengesetz für Wetten, an denen du von Österreich aus teilnimmst, eine Wettgebühr von 5 % vom Einsatz vor, nicht vom Gewinn.
Wie hoch ist die Wettgebühr in Österreich?
§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 Gebührengesetz sieht 5 % vom Wetteinsatz für im Inland abgeschlossene Wetten vor. Als im Inland abgeschlossen gilt auch eine Wette, an der man vom Inland aus teilnimmt. Die Erhöhung von 2 % auf 5 % gilt seit 1. April 2025. Rechnerisch sind das bei 10 € Einsatz 0,50 €.
Muss ich einen Gewinn dem Finanzamt melden?
Eine Meldepflicht für private Spielgewinne haben wir in den Quellen von BMF, WKO, win2day und Lotterien nicht gefunden; eine solche Pflicht oder Grenze ist nicht veröffentlicht. Davon zu trennen ist die Verifizierung beim Anbieter: 22BET verlangt Dokumente ab 2.000 € Transaktionen oder bei Verdacht. Das ist eine AML/KYC-Pflicht des Anbieters, keine Steuermeldung. Für deinen Fall fragst du das Finanzamt Österreich oder eine Steuerberatung.
Wie werden Zinsen aus einem Gewinn besteuert?
Legst du einen Lottogewinn an, fallen laut Österreichischen Lotterien auf die Zinsen 25 % KESt an, auf Dividenden 27,5 %. Der Gewinn selbst bleibt davon unberührt, denn Lotteriegewinne gelten laut WKO nicht als Einkünfte. Rechnerisch gehen von 100 € Zinsen 25 € KESt ab. Das Beispiel zeigt nur den Satz; deinen konkreten Fall klärst du mit einer Steuerberatung.
Gilt die Steuerfreiheit auch bei ausländischen Anbietern?
Dazu gibt es keine ausdrückliche Regelung des BMF: nicht veröffentlicht. Für ausländische Lotterien verweisen die Österreichischen Lotterien auf das Steuerrecht des Sitzstaats; ob das auch für Online-Casinos mit Sitz im Ausland gilt, sagt die Quelle nicht. Für deinen Fall ist eine Steuerberatung die richtige Stelle.
Ab wann gilt Spielen als gewerblich?
Eine Definition oder Schwelle ist nicht veröffentlicht. win2day schreibt nur, dass die Steuerfreiheit bei Sportwetten gilt, „solange keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt“. Das Strafrecht ist davon getrennt: § 168 Abs. 2 StGB erfasst nur die gewerbsmäßige Beteiligung. Für deinen Fall ist eine Steuerberatung die richtige Stelle.
Wie viel zahlen die Anbieter selbst an den Staat?
Nach § 57 GSpG 17,5 % vom Einsatz als allgemeine Glücksspielabgabe, 45 % der Jahresbruttospieleinnahmen bei elektronischen Lotterien online und 30 % der um die Umsatzsteuer verminderten Jahresbruttospieleinnahmen bei Automaten und VLT. 2023 brachte die Glücksspielabgabe laut profil rund 342 Mio. €. Das sind Abgaben der Anbieter, keine Steuern der Spielerinnen und Spieler.

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