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Womit du anfangen solltest
Wer zum ersten Mal online spielt, liest zuerst die Rechtslage in Österreich, dann die Seite zur Curaçao-Lizenz und erst danach die Praxis. In dieser Reihenfolge weißt du, worauf du dich einlässt, bevor du irgendwo ein Konto eröffnest. Wer schon spielt und eine konkrete Frage hat, springt direkt zu den Steuern auf Gewinne, zur Auszahlungsquote oder zum Einstieg in sieben Schritten.
Weiter unten stehen der Rechtsrahmen, die geplante Reform mit ihren Fristen, die verwendeten Zahlen mit Herkunft und eine Liste dessen, was nicht veröffentlicht ist. Wie wir Quellen auswählen und Seiten nachprüfen, steht unter Wie wir arbeiten und prüfen.
Die Ratgeber in der Reihenfolge deiner Fragen
Jede Karte nennt die Kernaussage, die Quelle und das Prüfdatum. Sortiert ist nach der Frage, wer in Österreich anbieten darf, dann nach Lizenz, Steuern und Praxis.


hasLicense:false. Das einzige Zertifikat der Curaçao-Aufsicht, das wir zu der in Testberichten genannten Betreiberfirma gefunden haben, deckt die Schwesterseite 20bet.com ab, keine 22bet-Domain. Der Ratgeber erklärt, was eine Lizenz aus Curaçao regelt und warum eine solche Lizenz keine österreichische Konzession ersetzt. Quellen: CGA-Register, Seitencode von 22BET.



Der Rechtsrahmen auf einen Blick
Glücksspiel ist in Österreich ein Monopol des Bundes, Online-Glücksspiel läuft rechtlich als elektronische Lotterie, und dafür gibt es genau eine Konzession. Eine ausländische Lizenz, ob aus Malta oder Curaçao, berechtigt laut BMF nicht zum Angebot in Österreich. Die Tabelle fasst die geltenden Regeln aus Gesetzestext und BMF-Seiten zusammen. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
| Glücksspielmonopol | § 3 GSpG: Das Recht zur Durchführung von Glücksspielen ist dem Bund vorbehalten. |
|---|---|
| Online-Glücksspiel | gilt derzeit als elektronische Lotterie nach § 12a GSpG, das Ergebnis wird zentralseitig herbeigeführt |
| Einzige Online-Konzession | Österreichische Lotterien GmbH mit win2day.at, bis 30.09.2027; Übergangsregeln laut Reformentwurf möglich |
| Aufsicht | über konzessioniertes Glücksspiel seit 1.1.2021 das Finanzamt Österreich (Dienststelle für Sonderzuständigkeiten), nicht mehr das BMF |
| Höchstgerichte | VwGH, VfGH und OGH bestätigten 2016 die Unionsrechtskonformität des Monopols |
| Ausländische Konzession | berechtigt laut BMF nicht zum Angebot in Österreich, auch nicht aus einem EU- oder EWR-Staat |
| Spielerinnen und Spieler | nach § 168 Abs. 2 StGB straflos, solange nicht gewerbsmäßig; die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus nennt das BMF trotzdem „nicht zulässig“ |
| Netzsperren und Payment-Blocking | derzeit nicht in Kraft, erst in der Reformvorlage vorgesehen |
| Abgabe für Online-Anbieter | 45 % der Jahresbruttospieleinnahmen (§ 57 Abs. 2 GSpG) |
Ein Satz aus den FAQ des BMF beantwortet die Risikofrage direkter als jede Bewertung: Werden Gewinne vorenthalten oder kommt es zu Betrug, seien rechtliche Schritte „kaum möglich oder gar erfolgreich“. Die Warnung bezieht sich auf ausländische Angebote ohne österreichische Konzession, also auch auf 22BET. Wie sich das Angebot mit Konzession im Alltag vom Angebot ohne unterscheidet, zeigt win2day und 22BET im Vergleich.

Was sich ändern könnte: die Reform 2026/2027
Die Regierungsvorlage 594 d.B. liegt dem Parlament vor. Laut Parlamentskorrespondenz vom 12.08.2026 war die Vorlage noch keinem Ausschuss zugewiesen, im Begutachtungsverfahren gingen 109 Stellungnahmen ein. Am 18.09.2026 war die Novelle nicht in Kraft. Alles in diesem Abschnitt ist deshalb Plan und kein geltendes Recht.
Was die Vorlage vorsieht
- ein „streng reguliertes Konzessionssystem für Online-Glücksspiel“ mit mehreren Anbietern
- ein zentrales, anbieterübergreifendes Sperrregister und verpflichtende anbieterübergreifende Einzahlungslimits
- für Automaten eine Spielgeschwindigkeit von 2 Sekunden, nach 90 Minuten eine Abkühlphase von 15 Minuten und höchstens 5 € Einsatz pro Spiel
- Limits auch für virtuelle Slots und verpflichtende Analysen des Spielsuchtpotenzials
- Netzsperren, Payment-Blocking und verdeckte Testspiele durch das Amt für Betrugsbekämpfung
- eine „Stelle für Glücksspiel und Spielerschutz“ für wissenschaftliche Unterstützung und Marktbeobachtung
Manche Websites schreiben bereits von einer neuen „unabhängigen Glücksspielbehörde“. Laut Parlament sieht die Vorlage die oben genannte Stelle vor, den Vollzug sollen unter anderem das Amt für Betrugsbekämpfung und die Telekom-Control-Kommission übernehmen.
Welche Fristen genannt werden
- 4. August 2026: Notifizierung bei der EU-KommissionDas BMF hat den Entwurf übermittelt. Damit läuft eine dreimonatige Stillhaltefrist, beschließen kann der Nationalrat erst danach. Der parlamentarische Prozess läuft parallel.
- Anfang November 2026: Ende der StillhaltefristBranchenmedien nennen den 4. oder den 5. November, das BMF spricht nur von drei Monaten ab Übermittlung. Geplant ist ein Beschluss laut Medien für den Herbst, spieler-info.at schätzt „zwischen November und Dezember 2026“. Ein fixes Datum gibt es nicht.
- 31. Dezember 2026: Frist zur EinstellungAnbieter ohne österreichische Konzession sollen ihr Angebot bis spätestens zu diesem Tag einstellen, um für eine neue Konzession infrage zu kommen. Laut Regierungsvorlage, noch nicht beschlossen.
- 1. Jänner 2027: Erteilung, Sperrregister, NetzsperrenAb diesem Tag sollen neue Online-Konzessionen erteilt werden können, und Sperrregister, Netzsperren und Payment-Blocking sollen in Kraft treten. Der frühere Ministerialentwurf nannte für die Sperren noch den 30.09.2027, wir folgen der neueren Vorlage. Laut Regierungsvorlage, noch nicht beschlossen.
- 1. Oktober 2027: frühester Start neuer Konzessionen (geplant)Erteilte Konzessionen sollen frühestens ab diesem Tag gelten. Die heutige win2day-Konzession läuft bis 30.09.2027, Übergangsregeln laut Reformentwurf sind möglich. Laut Regierungsvorlage, noch nicht beschlossen.
Was davon heute gilt
Nichts davon. Der Gesetzestext bei jusline zeigt mit Stand 18.09.2026 weiterhin § 12a mit den elektronischen Lotterien und § 57 in der alten Systematik. Sperrregister, Netzsperren und Payment-Blocking gibt es heute nicht. Aus der Vorlage lässt sich auch nicht ablesen, welcher Anbieter später eine Konzession bekommt, 22BET eingeschlossen. Bis zu einem Beschluss gilt, was unter Lizenz von 22BET: was belegt ist steht.
Die Zahlen hinter den Ratgebern, jede mit Herkunft
Die Marktgrößen stammen aus einer privaten Marktstudie, nicht aus einer amtlichen Statistik. Die Tabelle nennt deshalb bei jeder Zahl, wer die Zahl erhoben hat und welche Art von Quelle dahintersteht. Wo Quellen Verschiedenes messen, stehen alle Werte da.
| Kennzahl | Wert | Quelle | Art der Quelle |
|---|---|---|---|
| Brutto-Spiel- und Wetterträge 2025, gesamt | rund 2,48 Mrd. € (+4,3 %) | BRANCHENRADAR, vorläufig | private Marktstudie |
| davon Online-Glücksspiel | 551 Mio. € (+11,2 %) | BRANCHENRADAR | private Marktstudie; umfasst win2day und mehr als 40 weitere Anbieter |
| davon Sportwetten | 520 Mio. € (+2,8 %) | BRANCHENRADAR | private Marktstudie |
| Anteil des konzessionierten Online-Angebots | rund 35 % der Spieler, 46,7 % des Online-Ertrags 2024, rund 60 % Marktanteil | OVWG, BRANCHENRADAR, Casinos Austria | Branchenverband, Marktstudie, Konzessionär; drei verschiedene Bezugsgrößen |
| Glücksspiel oder Sportwetten in den letzten 12 Monaten | 47 % | GÖG-Repräsentativerhebung 2022, N = 5.963 | wissenschaftliche Erhebung |
| Problematisches oder pathologisches Spielverhalten | 1,8 % | GÖG-Repräsentativerhebung 2022 | wissenschaftliche Erhebung |
| Onlinezahlungen per Karte und per Wallet | 35 % und 30 % | OeNB-Zahlungsmittelstudie 2025 | Studie der Nationalbank |
| Greentube-Slots bei win2day | 232 Titel | Zählung der win2day-Sitemap am 18.09.2026 | Angebotszählung, keine Beliebtheitsrangliste |
Beim Anteil des konzessionierten Angebots gehen die Werte weit auseinander, weil jede Quelle etwas anderes misst: Spieler, Ertrag oder Marktanteil. BRANCHENRADAR erwartet für 2031 nur noch rund 39 %. Eine Studie im Auftrag von Tipico nennt laut Presse 29 bis 37 %, selbst geprüft haben wir diese Zahl nicht. Eine einzelne „Kanalisierungsquote“, die als Tatsache gelten könnte, gibt es deshalb nicht.
Was nicht veröffentlicht ist
Die Tabelle sammelt die offenen Punkte vom Markt bis zum Anbieter, jeweils mit dem, was dazu belegt ist. Liest du eine dieser Angaben anderswo als Tatsache, frag nach der Quelle.
| Frage | Was belegt ist | Was fehlt |
|---|---|---|
| Beliebteste Slots in Österreich | Casinos Austria bewirbt in den Spielbanken Bregenz und Kleinwalsertal Sizzling Hot, Book of Ra und Lucky Lady's Charm als Automaten-Klassiker | eine Rangliste von Behörde oder Studie |
| Meistbewettete Ligen | laut Statista ist Fußball die größte organisierte Mannschaftssportart, Ende 2023 mit rund 248.000 registrierten Spielern | eine offizielle Statistik nach Ligen oder Sportarten |
| Geschäftszahlen der Spielbanken | Marktschätzung für 2025 von BRANCHENRADAR | Konzernabschluss 2025 und Besucherzahlen je Casino |
| Steuer auf Gewinne bei Offshore-Anbietern | Steuerfreiheit laut win2day für konzessioniertes Glücksspiel und Privatpersonen | eine ausdrückliche Aussage des BMF |
| Abgabesatz von 45 % für Online-Anbieter | steht im Gesetzestext; profil nannte im März 2025 noch 40 % | eine Primärquelle für das Datum, ab dem 45 % gelten |
| Beschluss der Glücksspielnovelle | Regierungsvorlage 594 d.B., 109 Stellungnahmen im Begutachtungsverfahren | der Termin des Beschlusses im Nationalrat |
| Zahlungsmethoden bei 22BET für Österreich | die Zahlungsseite antwortet mit Fehler 404, die Kassa lädt nur nach dem Login | eine prüfbare Liste mit Mindest- und Höchstbeträgen |
| Auszahlungslimits bei 22BET | laut Anbieterblog abhängig von der Methode und in der Kassa angezeigt | Tages-, Wochen- und Monatslimits |
| Frist beim Casino-Paket von 22BET | Stufen, Umsatz und Höchsteinsatz stehen in den Anbieterdaten | Frist und Umsatz für Freispielgewinne; Testberichte nennen eine Frist, vom Anbieter nicht bestätigt |
| Anzahl der Spiele bei 22BET | die Seitenkonfiguration blendet die Zahl aus (showGamesAmount:false); ein Aktionstext für einen anderen Markt nennt mehr als 4.000 Spiele | eine Gesamtzahl für Österreich |
| Betreiber und Lizenz auf der Website | keine Firma, keine Registernummer, keine Lizenznummer; Konfiguration hasLicense:false | eine Betreiberangabe von 22BET selbst |
| Limits im eigenen Konto setzen | laut AGB Limits über den Kundenservice, Selbstausschluss für 1, 6 oder 12 Monate | ob österreichische Konten Limits selbst einstellen können |
Ein Vorbehalt zur Methode
Die Anbieterdaten von 22BET haben wir über eine schwedische IP-Adresse abgerufen. Wo eine Schnittstelle ein Land als Parameter annimmt, haben wir Österreich ausdrücklich abgefragt. Footer, Lizenzanzeige und Kassa können für Besucherinnen und Besucher aus Österreich trotzdem anders aussehen. Wo eine Zahl fehlt, schreiben wir „nicht veröffentlicht“ statt zu schätzen.
Wie wir Quellen gewichten und prüfen
Die Quellen haben eine feste Rangfolge: Parlament, BMF, Gerichte und Gesetzestext zuerst, danach die Seiten der Betreiber wie casinos.at, win2day und 22BET, dann Medien wie ORF, Der Standard oder profil, zuletzt Kanzleien und Branchendienste. Widersprechen sich zwei Quellen, nennen wir den Widerspruch und folgen der höherrangigen oder neueren Quelle. Wo das nicht entscheidet, nennen wir alle Werte, auf dieser Seite beim Ende der Stillhaltefrist und beim Anteil des konzessionierten Angebots.
Jede Seite zeigt das Datum ihrer letzten Aktualisierung. Die Anbieterdaten von 22BET haben den Stand 18.09.2026, die Angaben zu den Spielbanken stammen von casinos.at mit Stand 09/2026. Zwei Quellen ließen sich nicht direkt abrufen: Das Rechtsinformationssystem des Bundes und die Website der Wiener Spielsuchthilfe blockten den Abruf mit einer Bot-Prüfung. Gesetzestexte haben wir deshalb über jusline gelesen, das den berücksichtigten Stand der Gesetzgebung mit 18.09.2026 ausweist. Die Kontaktdaten der Spielsuchthilfe stammen von wien.gv.at und playsponsible.at.
- Parlamentskorrespondenz Nr. 787 vom 12.08.2026 zur Regierungsvorlage 594 d.B.
- BMF-FAQ zum Glücksspielmonopol zu Konzession, Teilnahme und Strafbarkeit
- Glücksspielgesetz bei jusline, Stand der Gesetzgebung 18.09.2026
- WKO zu Glücksspiel und Preisausschreiben, Stand 01.02.2026
- OeNB-Zahlungsmittelstudie 2025 zum Zahlungsverhalten
- GÖG-Repräsentativerhebung zum Spielverhalten in Österreich
Hilfe und Spielerschutz in Österreich
Wenn Spielen dir oder jemandem in deinem Umfeld Probleme macht, bekommst du bei diesen Stellen Rat. Die Spielsuchthilfe Wien berät ausdrücklich auch Angehörige.
| Glücksspielsucht-Hotline | 0800 20 52 42, MedUni Wien, österreichweit |
|---|---|
| Spielsuchthilfe Wien | Stolberggasse 26/ |
| Anonyme Spieler Österreich | Selbsthilfegruppe, Tel. 0660/ |
| Anton Proksch Institut | Gräfin-Zichy-Straße 6, 1230 Wien, Tel. 01/ |
| BMF-Stabsstelle für Spielerschutz | Selbsttest „Bin ich gefährdet?“ und Link zur staatlich anerkannten Schuldnerberatung |
| Hilfe in allen 9 Bundesländern | BMF-Verzeichnis „Hilfsangebote in den Bundesländern“ |
| playsponsible.at | Portal von Casinos Austria und Lotterien: Limitierung, Selbstsperre und Anleitung zum Sperren von Glücksspiel-Websites |
Eine zentrale Sperrdatei gibt es heute nicht
Das anbieterübergreifende Sperrregister steht erst in der Regierungsvorlage, geplant ab 1. Jänner 2027. Es soll Casinos, Automaten und Online-Glücksspiel umfassen, aber keine Lotterien, und Sportwetten bleiben außen vor. Heute sperrst du dich bei jedem Anbieter einzeln. Bei 22BET geht der Selbstausschluss für 1, 6 oder 12 Monate über den Live-Chat oder per E-Mail an block@22bet.com, ein neues Konto ist während der Sperre nicht erlaubt. Limits richtet laut AGB der Kundenservice ein.
Alle Wege zu Limits, Sperren und Beratung stehen gesammelt unter Verantwortungsvoll spielen: Limits, Sperren und Hilfe.
Erst lesen, dann entscheiden: 22BET im Test
Lizenzlage, Auszahlungsregeln, Bonusbedingungen und Kundenservice stehen gesammelt im Test von 22BET für Casino und Sport. Wer danach ein Konto eröffnet, wählt das Bonuskonto direkt im Anmeldeformular, ein Aktionscode ist nicht nötig.




